Gemeinsame Aktion von: Krebsliga Schweiz Kantonale Behörden für Luftreinhaltung Schweizerische Metall-Union Unterstützt durch das Bundesamt für Umwelt BAFU und die Industrie

Verbrennungsmotoren von Kleingeräten haben nur selten einen Katalysator. Daher ist der Anteil verschiedenster Schadstoffe in ihren Abgasen deutlich höher als bei einem modernen Personenwagen.
Diese Kleingeräte haben 2- oder 4-Takt-Motoren. 2-Takt-Motoren sind einfacher gebaut, relativ unempfindlich und leichter. Sie werden daher häufig in Geräte eingebaut, die man in der Hand hält (z.B. Motorsäge oder Freischneider).
Ein grosser Nachteil dieser Geräte ist allerdings der konstruktionsbedingte Spülverlust. Im Normalfall wird bis zu 30% des eingesetzten Treibstoffes unverbrannt durch den Auspuff wieder ausgestossen.
Der Geräteführer steht mitten im Dunst von Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen wie Aromaten und krebserregendem Benzol. Das Benzin-Öl-Gemisch der 2-Takter erzeugt bei der Verbrennung zudem mehr Schadstoffe, wie z.B. Russ, als normales Benzin.
Folgen des Schadstoffmixes
Schläfrigkeit und Schwindel verschärfen das beim Umgang mit Motorsägen ohnehin hohe Risiko von gravierenden Unfällen.
Für das krebserregende Benzol gibt es keine unschädliche Belastungsschwelle, d.h. jeder Kontakt sollte vermieden werden.


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