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Erfolgreiche Kampagne: Kluge Köpfe tanken Gerätebenzin.

Die Kerngruppe Gerätebenzin aus Schweizerischer Metall-Union, Kantonalen Behörden für Luftreinhaltung sowie den Unternehmen Birchmeier, Honda, Husqvarna, Motorex und Stihl wird seit 2008 durch die Krebsliga Schweiz verstärkt – unterstützt durch das Bundesamt für Umwelt.

Das Engagement der Krebsliga Schweiz und des Bundesamtes für Umwelt unterstreicht die Bedeutung der Kampagne. Dennoch wird hierzulande in rund 75% der Rasenmäher, Heckenscheren, Motorsägen und Laubbläser noch immer Normalbenzin eingesetzt.

Andreas Furgler, Präsident Kerngruppe Gerätebenzin, Leiter Fachverband Landtechnik der SMU:
«Wir von der SMU vertreten eine Branche, die die Verantwortung für die Produkte, die sie verkauft, wahrnehmen will. Der Verband versteht es als seine Aufgabe, zusammen mit den Mitgliedern den Mehrwert für Kunden zu steigern. Gesundheit ist ein unbedingter Mehrwert. Niemand will krebserregende Schadstoffe seinen Kindern im Garten, seinen Mitarbeitenden im Garten-, Landwirtschafts- oder Forstbetrieb oder den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses mit Spielwiese zumuten.»

Dr. Martin Schiess, Abteilungsleiter Luftreinhaltung und NIS, Bundesamt für Umwelt:
«Auch der Bund will seine Vorbildfunktion noch stärker wahrnehmen: So sorgen das Eidg. Finanzdepartement EFD (Amt für Bundesbauten und Logistik) und das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS dafür, dass in der Bundesverwaltung und den Betrieben und Anstalten des Bundes in Geräten mit 2-Takt-Benzinmotoren nur Gerätebenzin verwendet wird.»

Ulrich Ohnmacht, Lufthygieneamt beider Basel:
«Wichtig ist der Kerngruppe Gerätebenzin eine kooperative und offene Zusammenarbeit. Aus diesem Grund haben wir festgelegt, dass in der Kerngruppe die Entscheidungen einstimmig gefällt werden. Damit der unabhängige Charakter der Kampagne erhalten bleibt, bietet die Kampagne Gerätebenzin keine Werbeplattform für ein bestimmtes Produkt. Die Aufklärung rund ums Thema Gerätebenzin ist das gemeinsame Ziel aller Partner. Deshalb werden, wenn immer möglich, die Einzelinteressen zu Gunsten von mehrheitsfähigen Aktivitäten zurückgestellt. In diesem Sinne wird von allen Partnern anerkannt, dass dieses Projekt beispielhaft für eine Private Public Partnership (PPP) ist.»

Ursula Zybach, Ing. ETH, Leiterin Präventionsprogramme, Mitglied Geschäftsleitung Krebsliga Schweiz:
«Normalbenzin enthält krebserregende aromatische Kohlenwasserstoffe. Dazu gehört auch Benzol, als bekanntester Vertreter dieser Stoffgruppe. Gerätebenzin enthält deutlich weniger aromatische Kohlenwasserstoffe als Normalbenzin und weist dadurch auch ein stark reduziertes Krebsrisiko auf. Seit 2008 ist die Krebsliga Schweiz offizieller Partner der Kampagne Gerätebenzin. Mit diesem Engagement strebt die Krebsliga eine Reduktion des Krebsrisikos durch Benzol und eine Sensibilisierung der Bevölkerung für den Zusammenhang zwischen Luftqualität und Gesundheit an.»

Gregor Saladin, Direktor der Schweizerischen Metall-Union:
«Die Schweizerische Metall-Union betreibt ein systematisches Management von Innovationen. Dazu zählt auch, dass wir auf Anregungen unserer Mitglieder eingehen. Auf das Projekt Gerätebenzin wurden wir durch ein Mitglied aus der Ostschweiz aufmerksam. Wir freuen uns, dass es uns in den vergangenen Jahren gelungen ist, den wirtschaftlichen, gesundheitlichen und ökologischen Nutzen zu kombinieren. Alleine würden wir dies mit den beschränkt vorhandenen Mitteln nie schaffen. Deshalb sind wir dankbar, dass auch andere starke Partner mit im Boot sind.»

Hugo Helbling, Sales Manager Professional, HUSQVARNA Schweiz AG:
«Es ist uns ein grosses persönliches Anliegen die Gerätebenzin-Kampagne der SMU zu fördern und zu unterstützen. Mit unserem Engagement setzen wir ein klares Zeichen für die Umwelt. Unsere Eigeninitiative motiviert zudem den Fachhandel, sich vermehrt auch selber stark für diese Sache einzusetzen. Der Einsatz von schadstoffarmem Gerätebezin muss stärker gefördert und erhöht werden, da es weniger giftige Abgase verursacht als herkömmliches Benzin. Dies schont die Gesundheit jedes Einzelnen sowie unsere Umwelt und Natur!»

Manuel Gerber, Leiter Marketing, Bucher AG Langenthal (MOTOREX):
«Mit der Förderung von Gerätebenzin können wir ganz direkt mithelfen, die Arbeitsbedingungen und den Gesundheitsschutz unserer Kunden zu verbessern.»

Jürg Voser, Geschäftsführer, STIHL Vertriebs AG:
«Als Hersteller von Motorsägen und Motorgeräten für die Garten-, Wald- und Landschaftspflege ist STIHL auf eine intakte Umwelt angewiesen. Die Reduzierung von Emissionen, die Schonung der Umwelt und die Gesundheit der Benutzer steht deshalb bei STIHL an erster Stelle.
 
Die Kampagne Gerätebenzin beweist, wie auch Verbände, staatliche Organisationen und Mitbewerber gemeinsam etwas erfolgreich beeinflussen können – ohne zusätzliche Gesetze und Vorschriften vom Staat. Wir freuen uns, dazu einen Beitrag leisten zu können.»

Die Birchmeier Sprühtechnik AG stellt seit ihrer Gründung im Jahre 1876 Sprühgeräte mit hohem Qualitätsanspruch her – vorwiegend für die Pflege und den Schutz von Pflanzen. Jürg Zwahlen, Präsident von Birchmeier erklärt das Engagement für die Kampagne Gerätebenzin:
«Seit jeher setzt sich Birchmeier für eine intakte Umwelt im Garten ein. Wir wollen mithelfen, die Belastung durch herkömmliches Benzin und dessen Abgase zu senken – im Garten, im Wald und auf dem Wasser.»

Kurt Gsell, Inhaber von Kurt Gsell Motorgeräte in Amriswil:
«Gerätebenzin hat für den Fachhändler und den Kunden Vorteile: Als Fachhändler kann ich die Kunden im Verkaufsgespräch über Gerätebenzin aufklären und bei der Annahme von Geräten für Reparaturen und Service beraten. In meiner Firma stärkt Gerätebenzin somit den Kundenkontakt und löst Folgegeschäfte aus. Der Kunde holt ja immer wieder sein Gerätebenzin. Der Kunde profitiert auch ganz klar: Mit Gerätebenzin startet das Gerät mühelos auf. Somit kann der Kunde das Gerät ohne Probleme selbst bei gelegentlichem Einsatz nutzen. Ausserdem fallen teure Reparaturen weg. Denn mit Gerätebenzin gibt es viel weniger Kolbenfresser.»



Mann horcht seinen Rasen
Haben Sie gewusst...

...dass bei Ausschreibungen von öffentlichen Aufträgen die Verwendung von Gerätebenzin empfohlen wird?